Titel: Die Biertreber als Futtermittel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 247/Miszelle 7 (S. 267)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj247/mi247mi06_7

Die Biertreber als Futtermittel.

E. Pott empfiehlt unter Berücksichtigung der Versuche von Märcker (vgl. S. 123 d. Bd.) die Biertreber zu trocknen. Nach folgenden Analysen scheint es, als ob durch vorheriges Ausschleudern oder Pressen derselben ihr Werth nicht wesentlich vermindert wird:



Proben
Trocken-
substanz
Eiweiſs Fett Stickstoff
freie
Extractstoffe
Holzfaſser Asche

Frische Biertreber im Mittel
Proc.
22,3
Proc.
4,6
Proc.
1,6
Proc.
9,9
Proc.
5,0
Proc.
1,2
Bei 50° getrocknet 90,3 23,1 7,8 44,6 10,4 4,0
Desgl., vorher ausgeschleudert 89,8 21,7 6,6 43,6 14,9 2,7
Desgl., vorher gepreſst 89,8 21,8

Es wird ein Hauptgewicht darauf gelegt, daſs getrocknete Treber sich leicht aufbewahren lassen, einen hohen Nährwerth haben und gleichzeitig ein sehr gesundes Futtermittel darstellen. (Nach einem gef. eingesendeten Sonderabdruck aus der Zeitschrift des landwirthschaftlichen Vereines in Bayern 1882.)

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