Titel: Haase's Fräs- und Schleifmaschine für Wirknadeln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 247/Miszelle 2 (S. 308)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj247/mi247mi07_2

Haase's Fräs- und Schleifmaschine für Wirknadeln.

Mit Zarschen versehene Wirknadeln bedürfen einer nachträglichen Bearbeitung, da sie durch das Einstanzen der Zarsche an dieser Stelle breiter geworden sind. A. Haase in Höllenstein (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 20606 vom 7. März 1882) gleicht die Breite solcher Zarschennadeln entweder mittels zweier rotirender Schmirgelscheiben, oder an der Innenseite gezahnter Fräser aus. Im ersten Falle rotiren die Schrauben auf derselben Achse in einem Abstande von einander, welcher gröſser ist als die Breite der Nadel; letztere wird nun auf einem Schlitten, auf welchem sie in eigenartiger Weise dadurch gesichert wird, daſs ein Messer in die Zarsche sich einlegt, unter allmählichem Vorschub von Hand einmal gegen die rechtsseitige und dann gegen die linksseitige Schmirgelscheibe geführt und so abgeglichen. Im zweiten Falle laufen die innen verzahnten Frässcheiben in dem Abstande einer Nadelbreite neben einander auf derselben Achse um, so daſs die Nadel bei ihrer Einführung gleichzeitig auf beiden Seiten bearbeitet wird. Auf dem Vorschubschlitten, welcher das in die Zarsche eingreifende Messer trägt, wird die Nadel ferner durch eine federnde Zange gehalten. Der Schlitten gleitet entweder in Parallelschienen, oder schwingt um einen horizontalen Zapfen. (Vgl. 1882 244 81. 245 43. 246 * 222.)

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