Titel: Jenkins und Lee's Schiffsregulator.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 247/Miszelle 3 (S. 349)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj247/mi247mi08_3

Jenkins und Lee's Schiffsregulator.

Zur Regulirung von Schiffs-Compoundmaschinen kommt in der amerikanischen Marine der Regulator von Jenkins und Lee zur Verwendung, welcher beide Dampfcylinder beeinfluſst. Wie bei Schiffsregulatoren gebräuchlich (vgl. 1882 245 * 237), wird die Verstellung des Drosselventiles, das hier in die Dampfzuleitung zum Hochdruckcylinder eingeschaltet ist, durch den Kolben eines kleinen Dampfcylinders bewirkt, indem ein gewöhnlicher Centrifugalregulator die Ventilsteuerung des letzteren bethätigt. Der genannte Kolben verstellt weiter ein Drosselventil, welches in ein die beiden Enden des Niederdruckcylinders verbindendes Rohr eingeschaltet ist. Die Verbindung der Kolbenstange mit den beiden Drosselventilen ist durch Hebel und Stangen so bewerkstelligt, daſs das Drosselventil des Niederdruckcylinders sich öffnet, wenn dasjenige des Hochdruckcylinders geschlossen wird, also der Dampf zu letzterem abgesperrt ist. In diesem Falle gleichen sich die Dampfspannungen vor und hinter dem Kolben des Niederdruckcylinders aus; der letztere befindet sich im Gleichgewicht. Nach Engineering, Bd. 30 * S. 370 wird dieser Regulator von J. H. Wilson und Comp. in Liverpool ausgeführt.

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