Titel: Herstellung von Silicium haltigem Kupfer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 247/Miszelle 5 (S. 434)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj247/mi247mi10_5

Herstellung von Silicium haltigem Kupfer.

L. Weiller in Angoulême (D. R. P. Kl. 40 Nr. 20667 vom 19. April 1882) will in geschmolzenes Kupfer oder Bronze Stoffe einführen, welche durch ihre Einwirkung auf einander Natrium erzeugen können, damit dieses Silicium reducirt, welches sich mit dem Kupfer verbindet. Man erhitzt zu diesem Zweck ein Gemisch von 450 Th. Kieselfluorkalium, 600 Th. gestoſsenem Glas, 250 Th. Chlornatrium, 75 Th. kohlensaurem Natron, 60 Th. kohlensaurem Kalk, 500 Th. trockenem Chlorcalcium in einem Graphittiegel bis zu einer Temperatur, welche etwas unterhalb derjenigen liegt, bei welcher die genannten Stoffe auf einander einwirken. Bringt man nun das Gemisch so vorbereitet in das Kupfer- oder Bronzebad, so wirken die Stoffe in Folge der höheren Temperatur auf einander ein und es entsteht Silicium haltiges Kupfer bezieh. Bronze. Beide sollen namentlich zur Herstellung elektrischer Leitungsdrähte dienen.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: