Titel: Herstellung feuersicherer Stoffe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 247/Miszelle 7 (S. 513–514)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj247/mi247mi12_7

Herstellung feuersicherer Stoffe.

G. Gehring in Landshut (D. R. P. Kl. 61 Nr. 20267 vom 30. December 1881) will feuersichere Theaterdecorationen aus Geweben von Draht und vegetabilischen Fasern herstellen, welche mit mineralischen Stoffen getränkt werden.

Nach J. C. Kirchner und G. Goepel in Schweinfurt (D. R. P. Kl. 61 Nr. 20 697 vom 29. December 1881) wird ein Gemisch vom Asbest und Leinenfasern wie Papiermasse auf dem Holländer klein gemahlen. Die Masse wird alsdann ausgepreſst und der Filz in einem Rührbottich mit dünner Leim- und Wasserglaslösung zu einem flüssigen Brei angerührt. Eine Bahn schwachen Eisengeflechtes wird durch Walzen unter dem Auslauf des Rührbottichs hin geführt, so daſs die Masse gleichmäſsig darauf sich ergieſst. Die Flüssigkeit läuft durch die Drahtmaschen ab, die Filzfasern werden in die Maschen eingesaugt. Die so belegte Drahtflechtbahn läuft dann durch die Naſspreſswalzen und sodann durch den Kalander.

|514|

Als feuerfeste Asbestfarbe zum Schutz von Holzgebäuden empfiehlt J. Kathe in Deutz (D. R. P. Kl. 22 Nr. 20937 vom 7. Februar 1882) ein Gemisch von Asbest, Thon, Borax und Wasserglas.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: