Titel: Beckert's Herstellung von Stricknadeln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248 (S. 406–407)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/ar248162

Beckert's Maschine zum Biegen der Füſse an Strickmaschinennadeln.

Mit Abbildung auf Tafel 27.

Um die Füſse der Strickmaschinennadeln in die bekannte eigenthümliche Form zu biegen (vgl. Fig. 20 Taf. 27), schlägt E. Beckert in Erfenschlag bei Chemnitz (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 20 617 vom 30. April 1882) die in Fig. 20 dargestellte Maschine vor.

Der Draht wird durch die Oese O dem Supporte B zugeführt, von diesem erfaſst und durch die Klammer D und den Schieber E bis an den Schieber H gebracht. Die in Führungen des scheibenförmigen |407| Gestelles verschiebbaren Schieber E, G, H und J erhalten ihre Bewegung durch eine eigentümlich gestaltete Nuthenscheibe A, in deren Curvennuth sie mittels Zapfen entsprechend geführt werden, um die folgenden Arbeiten zu verrichten: Der Draht wird von dem Klemmfutter D festgehalten, während der Support B zurückgeht. Der Schieber G rückt jetzt vor, wodurch das über den geschlitzten Schieber E vorstehende Drahtende zu einem Haken abgebogen wird, dessen Spitze noch am Schieber H anliegt. Letzterer wird dann gegen E derart verschoben, daſs der Haken dicht zusammengepreſst wird. Der Schieber G ist während dessen zurückgedrängt worden und der Schieber J wird nach links bewegt. Durch sein abgeschrägtes Ende drückt er den Schieber E so weit nach unten, daſs letzterer den Draht gegen den Support D abschert. Hierbei legt sich das andere Ende des Schiebers E in eine Aussparung des Schiebers J, wodurch erreicht wird, daſs dieser bei seinem gleichzeitig mit dem Zurückgange des Schiebers H erfolgenden Rückschube den Schieber E in die Anfangslage zurückdrückt, welche Bewegung eine Feder F unterstützt. Eine hinter dem Gestelle angebrachte Feder wirft endlich mittels eines durch den Schieber E tretenden Stiftes die fertig gebogene und abgeschnittene Nadel aus dem Schlitze desselben heraus.

Die Entfernung des Anstoſspunktes am Schieber H bis zum Abscherpunkte zwischen dem Supporte D und Schieber E bestimmt die für die Nadel erforderliche Drahtlänge.

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