Titel: Brockie's elektrische Lampe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 7 (S. 88–89)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi02_7

Brockie's elektrische Lampe.

Brockie verwerthet in seiner neuen Bogenlampe (vgl. 1880 236 253) die von ihm gemachte Beobachtung, daſs der Widerstand eines Lichtbogens sehr constant ist, wenn seine Länge in einem passenden Verhältniſs zu den Maſsen |89| und der Beschaffenheit der Kohlenstäbe und zur Stromstärke steht, daſs der Widerstand dagegen, sowie diese Länge nur um ein weniges überschritten ist, sehr veränderlich wird. Gerade diese Veränderlichkeit des Widerstandes nun benutzt Brockie nach dem Telegraphic Journal, 1882 Bd. 11 * S. 406 zur Regulirung der Entfernung der Kohlenstäbe, indem er durch sie den Anker oder Kern eines in einer Nebenschlieſsung zum Lichtbogen liegenden Elektromagnetes in Schwingungen versetzen läſst, die sich auf ein mit dem Anker oder Kern in geeigneter Weise verbundenes Echappement übertragen, das nun das letzte Rad eines kleinen Räderwerkes in schrittweise Umdrehung kommen läſst; so lange also jene Schwingungen dauern, senkt sich der obere Kohlenhalter, da er eben durch sein Gewicht das Räderwerk treibt. Sind die Kohlen einander neuerdings so nahe gekommen, daſs der Lichtbogen wieder stabil wird und sein Widerstand constant, so hören die Schwingungen auf und die Kohlen stehen still. Anfänglich wird der Lichtbogen durch einen zweiten Elektromagnet erzeugt, welcher den unteren Kohlenträger zum Niedergehen veranlaſst.

E–e.

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