Titel: Ueber eine Trisulfosäure des Betanaphtols.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 19 (S. 140)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi03_19

Ueber eine Trisulfosäure des Betanaphtols.

Im eine Trisulfosäure des β-Naphtols zu erhalten, welche mit Diazoxylol keine Farbstoffe bildet, mit analogen Diazoverbindungen aber sehr schöne Farbstoffe mit beinahe theoretischer Ausbeute liefert, wird nach J. Lewinstein (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1883 S. 462) 1 Th. Naphtol mit 2 Th. Schwefelsäure bei 70 bis 80° sulfurirt, dann werden noch 2 Th. Schwefelsäure zugesetzt, worauf man das Gemisch längere Zeit auf 120° erhält. Man fügt dann 2 Th. rauchender Schwefelsäure mit 40 Proc. Anhydridgehalt hinzu und erwärmt längere Zeit auf 150°.

Wie C. F. L. Limpach im Journal of the Society of Chemical Industry, 1883 S. 38 berichtet, erhält man eine Trisulfosäure des β-Naphtols, welche mit Diazoxylol Farbstoffe liefert, durch Erwärmen von β-Naphtol mit 5 Th. rauchender Schwefelsaure auf 140 bis 160°, bis eine Probe mit Ammoniak grün fluorescirt.

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