Titel: Ehemann's Maschine zur Herstellung von Schrot auf kaltem Wege.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 5 (S. 136)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi03_5

Ehemann's Maschine zur Herstellung von Schrot auf kaltem Wege.

Um Schrot jeden Kalibers auf kaltem Wege herzustellen, schlägt G. C. Ehemann in Schweinfurt (*D. R. P. Kl. 49 Nr. 20614 vom 12. April 1882) folgenden Weg ein: Rohe Bleiblöcke werden mittels einer Säge in Streifen geschnitten und diese auf einem Walzwerk auf gleiche Dicke ausgewalzt. Die erhaltenen Blechstreifen werden in einem Schneidwalzwerk in Drähte zerschnitten, deren Dicke von der Breite der auswechselbaren Scheiben abhängt. Diese Drähte gelangen beim weiteren Vorschübe unter ein vertikal auf- und niedergehendes Messer, welches je nach der Einstellung eines Schaltwerkes längere oder kürzere Stückchen entsprechend der Gröſse der zu bildenden Kügelchen abschneidet. Die abgeschnittenen Bleistücke kommen nun in eiserne Kästen, welche in sehr schnelle hin- und hergehende Bewegung versetzt werden, so daſs sie sich an einander und an den Kastenwänden rund schlagen.

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