Titel: R. Rikli's Ventil mit Sitz aus Blei o. dgl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 1 (S. 216)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi05_1

R. Rikli's Ventil mit Sitz aus Blei o. dgl.

Um die namentlich bei Dampfleitungen beobachtete ungleichmäſsige Abnutzung der gewöhnlich aus Legirungen hergestellten Ventile und Ventilsitze zu umgehen, schlägt R. Rikli jun. in Wangen a. d. Aar, Schweiz (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 21364 vom 25. Februar 1882) vor, den Ventilsitz aus einem einfachen weichen Metalle (z.B. Blei) herzustellen. In diesem soll sich dann der stählerne Ventilteller mit zwei concentrischen Schneiden eindrücken. Da bei einem solchen Ventile eine längere Dauer des guten Schlusses natürlich noch weniger zu erwarten ist als bei der gewöhnlichen Anordnung, so hat Rikli sich gleichzeitig einen Apparat patentiren lassen, um den leicht zu erneuernden Ventilsitz an Ort und Stelle abdrehen zu können, ohne daſs es in den meisten Fällen nöthig ist, das Ventilgehäuse aus der Leitung zu nehmen.

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