Titel: Bestimmung der Gesammtweinsäure im rohen Weinstein.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 13 (S. 219)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi05_13

Bestimmung der Gesammtweinsäure im rohen Weinstein.

Nach Goldenberg (Zeitschrift für analytische Chemie, 1883 S. 270) werden 3g der gepulverten Substanz in einem kleinen Becherglase mit 30 bis 40cc Wasser und 2 bis 2g,5 kohlensaurem Kalium 10 bis 20 Minuten lang unter öfterem Umrühren gekocht. Das Ganze wird dann auf 100cc verdünnt und nach einigem Stehen durch ein trockenes Filter in einen trockenen Kolben filtrirt. Hierauf dampft man 50cc des Filtrates auf etwa 10cc ein, versetzt zur Bildung von Weinstein mit 2cc Eisessig und fügt 100 bis 120cc mindestens 95 procentigen Alkohols zu. Um den Weinstein vollständig abzuscheiden, rührt man einige Zeit lang stark um und filtrirt nach kurzem Stehen ab. Der Rückstand wird mit 95 procentigem Alkohol ausgewaschen, bis die ablaufende Waschflüssigkeit nach dem Verdünnen mit Wasser keine saure Reaction mehr zeigt. Der noch feuchte Niederschlag wird sammt dem Filter in die Schale zurückgebracht und unter Umrühren mit Wasser bis zum Kochen erhitzt. Man titrirt nun diese Flüssigkeit mit Normalnatronlauge wie bei einer gewöhnlichen Weinsteintitrirung.

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