Titel: Verfahren zur Herstellung von Bleiglätte und Mennige.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 17 (S. 220)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi05_17

Verfahren zur Herstellung von Bleiglätte und Mennige.

Nach G. T. Lewis in Philadelphia (D. R. P. Kl. 22 Nr. 21296 vom 18. Juli 1882) wird der aus Bleiglanzen entwickelte Bleirauch mit Soda oder Aetznatron gemischt und dann geröstet. Durch Auswaschen des Röstproductes werden Natriumsulfat und Sulfit sowie die Arsen und Antimon haltigen Natriumverbindungen abgeschieden. Die Bleiverbindungen sind in Bleioxyd übergeführt. Der Bleirauch kann auch mit Soda- oder Aetznatronlösung gekocht werden, wobei sich Bleicarbonat und Bleihydroxyd bilden, während Arsen und Antimon sich auflösen. Der ausgewaschene Niederschlag wird geröstet.

Bei Gegenwart von Zinkverbindungen werden diese zunächst durch Kochen mit Schwefelsäure entfernt. Ist Bleisulfid vorhanden, so geht ein Kochen mit Chlorkalklösung voraus. Aus den Lösungen wird nach Abscheidung des Arsens und Antimons Natriumsulfat gewonnen.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: