Titel: Stein's Taschen-Inductionsapparat für ärztliche Zwecke.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 7 (S. 218)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi05_7

Stein's Taschen-Inductionsapparat für ärztliche Zwecke.

Der von Dr. S. Th. Stein in Frankfurt a. M. (* D. R. P. Kl. 30 Nr. 20933 Tom 2. Juli 1882) angegebene Tascheninductionsapparat für ärztliche Zwecke enthält in der einen Elektrode ein kleines Zink-Kohlen-Element, in der anderen den Inductor. Beide Elektroden sind durch ein 3drähtiges Kabel verbunden; in der ersten Elektrode schlieſsen sich 2 Drähte an das Zink und die Kohle des Elementes an, der dritte an den Knopf, womit die Elektrode auf den menschlichen Körper aufgesetzt wird; in der zweiten Elektrode treten die 3 Drähte an 3 Klemmen, welche so mit den Enden der primären und secundären Rolle und mit der Elektrode selbst verbunden sind, daſs man, durch bloſse Verlegung des einen Drahtes, nach Belieben sowohl den Inductionsstrom, als den Batteriestrom mittels der zwei Elektroden durch den Körper führen kann. Den Kern (Eisendrahtbündel) des Inductors umgibt als Dämpfer eine Metallhülse, welche mittels eines Knopfes herausgezogen und eingeschoben wird, wenn man sogen, an- und abschwellende Inductionsströme erzeugen will.

Referent fürchtet, daſs die Unterbringung des Elementes und des Inductors im Inneren der Elektroden die freie Verwendbarkeit der letzteren beschränkt und würde zur Umschaltung auf Batteriestrom oder Inductionsstrom, anstatt des Herausnehmens des einen Drahtes aus einer Klemme und dessen Wiedereinsteckens in eine andere Klemme, lieber einen selbstthätigen Umschalter verwendet sehen und zwar in der Batterie-Elektrode, wo sich die Umschaltung in der einfachsten Weise vollziehen läſst.

E–e.

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