Titel: Bestimmung des Mangans in Eisenerzen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 11 (S. 259–260)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi06_11

Bestimmung des Mangans in Eisenerzen.

K. Zulkowsky empfiehlt in den Berichten der österreichischen chemischen Gesellschaft, 1883 S. 3, den Niederschlag von Mangansulfür in einer Platinschale einzuäschern und den Rückstand mit einer wässerigen Lösung von Schwefligsäure zu übergieſsen. Die Flüssigkeit wird auf dem Wasserbade eingedampft, der Rückstand mit Wasser und 2 bis 3 Tropfen verdünnter Salpetersäure gelöst, dann mit Chamäleon titrirt. Zu diesem Behufe wird dieselbe in einen passenden Kolben gebracht, mit Wasser auf 150 bis 200cc verdünnt und zum |260| Kochen erhitzt. In die kochend heiſse Flüssigkeit läſst man die Chamäleonlösung aus einer Bürette absatzweise und unter wiederholtem Aufkochen einflieſsen, bis die über dem braunen Niederschlage befindliche Flüssigkeit eine blaſsrothe Farbe zeigt. Nach der Formel 3MnO + Mn2O7 = 5MnO2 entspricht 1cc Zehntel-übermangansaures-Kalium 1mg,65 Mangan.

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