Titel: Darstellung von Aetzkali und Aetznatron.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 14 (S. 260)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi06_14

Darstellung von Aetzkali und Aetznatron.

Nach Löwig in Breslau (D. R. P. Kl. 75 Nr. 21593 vom 31. August 1882) wird ein inniges Gemisch von kohlensaurem Natrium oder Kalium und körnigsandigem Eisenoxyde so lange der lebhaften Rothglühhitze ausgesetzt, bis die Kohlensäure ausgetrieben ist. Die erhaltene Schmelze von Natrium- bezieh. Kaliumferrid wird mit Wasser bei 80 bis 90° behandelt, wobei das Ferrid zerfällt in sich lösendes Aetzkali oder Aetznatron, während Eisenoxyd zurückbleibt und nach dem Trocknen wieder verwendet werden kann. Bei Anwendung von gefälltem Eisenoxyd läſst sich die Schmelze schwierig auslaugen, Rotheisenstein und Eisenglanz sind dagegen am besten geeignet.

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