Titel: Ueber die Bestimmung von Zink.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 13 (S. 303)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi07_13

Ueber die Bestimmung von Zink.

Leitet man nach A. Lohr (Berichte der österreichischen chemischen Gesellschaft, 1883 S. 5) in die heiſse, neutrale oder schwach salzsaure Lösung einer Zinkverbindung einen mäſsig starken Strom von Schwefelwasserstoff, so fällt Schwefelzink schneeweiſs und fast pulverig nieder. Nach etwa einstündigem Einleiten setzt man wenig essigsaures Natrium hinzu und leitet nochmals Schwefelwasserstoff ein. Der Niederschlag läſst sich leicht abfiltriren und wird dann mit einer schwachen Schwefelwasserstoff haltigen Chlornatriumlösung ausgewaschen. Das Schwefelzink wird in wenig mäſsig starker Salzsäure gelöst und die gut ausgekochte Lösung, welcher man zur völligen Zerstörung von Schwefelwasserstoff etwas Salpetersäure zusetzen kann, mit Natriumcarbonat in gewöhnlicher Weise gefällt und das gewonnene basische Zinkcarbonat entsprechend weiter behandelt. Sauere Zinklösungen neutralisirt man in der Hitze mit Natriumcarbonat, ammoniakalische mit Salzsäure.

Das Verfahren soll sich auch zur Trennung kleiner Mengen Kobalt, Nickel und Mangan von gröſseren Mengen Zink eignen. Sind erstere in gröſseren Mengen vorhanden, so ist die Trennung meist nicht vollständig und muſs wiederholt werden.

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