Titel: Herstellung von Metallodium für elektrotechnische Zwecke.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 7 (S. 302)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi07_7

Herstellung von Metallodium für elektrotechnische Zwecke.

H. Aron in Berlin (D. R. P. Kl. 21 Nr. 21957 vom 22. Juni 1882) hat gefunden, daſs Schieſsbaumwolle, Collodium u. dgl., mit Metalloxyden gemischt, einen Stoff gibt, welcher unter gewissen Umständen den elektrischen Strom leitet. Auch schwefelsaures Blei, kohlensaures Blei u. dgl. geben mit Collodium diese Metallodium genannten Mischungen, denen man zur Erhöhung der Festigkeit noch Kohlenstoff mechanisch beimengen kann.

Das Metallodium läſst sich sowohl durch chemische, als auch durch galvanische Mittel reduciren. Dabei geht das Metalloxyd in Metall über und die Derivate der Cellulose verwandeln sich, da der Nitrorest darin vom Wasserstoff ersetzt wird, in Cellulose zurück.

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