Titel: Untersuchungen über das Heu.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 10 (S. 346–347)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi08_10

Untersuchungen über das Heu.

Nach Toms (Chemical News, 1882 Bd. 46 S. 275) macht das Gras bei seiner Umwandlung in Heu neben dem Trocknen eine Art Gährung durch, wobei sich der bekannte Heugeruch entwickelt. Eine Probe von gut getrocknetem Heue (I) und eine Probe desselben aus einem Haufen, welcher sich erhitzt hatte (II), enthielten:

I II
Fette 2,17 4,26
Aldehyd (Spiegel mit ammoniakalischer Silberlösung) Spur
Freie Essigsäure 1,89 5,38
Zucker 3,42 6,94
Stärke 12,46 3,42
Gummi und Schleim 27,25 24,77.
|347|

Bei der Erhitzung war somit die meiste Stärke zersetzt. In Silos aufbewahrtes Heu enthält ebenfalls wenig Stärke und riecht zuweilen stark nach Tabak.

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