Titel: Stanzapparat zum Ausschneiden von Buchstabenformen behufs Herstellung von Firmenschildern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 1 (S. 386)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi09_1

Stanzapparat zum Ausschneiden von Buchstabenformen behufs Herstellung von Firmenschildern.

Firmenschilder und sonstige Bezeichnungen werden auf Möbeln und Pianinos häufig in der Weise angebracht, daſs in die zur Bekleidung derselben dienenden Furnüre Buchstabenausschnitte ausgearbeitet und in dieselben Metallbuchstaben eingelegt werden. Bisher wurde dies meistens in der Weise ausgeführt, daſs ein Buchstabe erst durch den ganzen Vorrath Furnüre durchgestanzt wurde, ehe man zu dem benachbarten überging. Die richtige Auflage der Furnüre erfordert dann aber viel Zeit und Geschicklichkeit, Deshalb zieht Rich. Memmler in Berlin (*D. R. P. Kl. 38 Nr. 20519 vom 17. December 1881) vor, das ganze Firmenschild o. dgl. auf einmal auszustanzen und zwar derart, daſs man die einzelnen Buchstabenstanzen in gleicher Weise in den Rahmen eines Preſsstempels zusammensetzt wie die Typen im Setzkasten. Die Stanzen M werden durch Leisten i und Schrauben S in dem Rahmen fest gehalten.

Textabbildung Bd. 248, S. 386

Jede Stanze enthält einen kleinen Stempel n, der durch eine Feder nach auſsen gedrückt wird. Beim Niedergange des Preſsrahmens legen sich diese Stempel auf die Furnür und werden in die Stanzen hineingetrieben, während sie beim Aufgange wieder frei werden und die Ausschnitte aus den Stanzen herauswerfen.

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