Titel: Elektrische Beleuchtung mittels galvanischer Batterien.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 248/Miszelle 6 (S. 430)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj248/mi248mi10_6

Elektrische Beleuchtung mittels galvanischer Batterien.

Da vor einiger Zeit in dem Comptoir d'Escompte in Paris eine gröſsere elektrische Beleuchtungsanlage mit galvanischen Batterien, nämlich Doppelchromsäure-Elementen von Jarriant und Grenet ausgeführt worden ist (vgl. Elektrotechnische Zeitschrift, 1882 S. 430 nach La Lumière électrique und Centralblatt für Elektrotechnik, 1883 * S. 249 nach L'Electricien), sind die Ergebnisse interessant, welche Trouvé in der Revue industrielle, 1883 S. 186 bei Versuchen mit seinen Elementen (vgl. S. 389 d. Bd.) erhalten hat. 2 Batterien von 6 Elementen bei Hintereinanderschaltung speisten 6 Swan-Lampen zu je 16 Kerzen. Die Stromstärke konnte während 4¼ Stunden constant auf 8 Ampère erhalten werden; dann sank sie in 1 Stunde 25 Minuten auf 5 Ampère herab. Die gesammte Arbeit in 1 Stunde belief sich auf 253350mk, also 0e,94. Verbraucht wurden:

Façonirtes Zink 1,463g im Werthe von 1,17 M.
Doppelchromsaures Kali 2,400 3,84
Schwefelsäure 7,200 1,15
––––––
6,16 M.

Mit Hinzurechnung der Bedienung der Lampen und Batterien kommt man von den 6,16 M. stündlich auf 7,20 M. für 6 × 16 = 96 Kerzenstunden, oder etwa 8 Pf. für 1 Kerze stündlich oder 64 Pf. für 1 Carcel. Für 1 Carcel verbrennt man 1051 Gas, welches in Paris jetzt 2,5 Pf. kostet.

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