Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Schmelz- und Emaillirofen mit Erdölheizung.Mit Abbildungen auf Tafel 18.R. Schade in Sorau (* D. R. P. Kl. 48 Nr. 21968 vom 6. August 1882) empfiehlt als Verbesserung an Schmelzöfen mit Erdölheizung für Goldarbeiter eine besondere Lampe, bestehend aus dem Dochtbehälter A (Fig. 17 und 18 Taf. 18), dem Erdölbehälter B und dessen doppelarmigen Träger C (vgl. 1882 244 * 210). Der ringförmige Kanal c bezweckt, eine völlig gleichmäſsige Tränkung des Dochtes d herbeizuführen, dessen obere Fläche mit einer Lage Asbestpulver bedeckt wird. Der ringförmige, von unten einzuführende Schirm e dient dazu, den Dochtbehälter vor zu starker Erwärmung durch den Fangtiegel k zu schützen. Der Ansatzring am Fangtiegel ist, wie Fig. 17 zeigt, mit Luftlöchern versehen, welche denjenigen des darunter liegenden Ansatzes h entsprechen und durch eine Drehung des Fangtiegels, hervorgebracht durch eine in das viereckige Loch m eingreifende Spindel, sich abwechselnd öffnen oder schlieſsen, welche Einrichtung eine Regulirung der inneren Luftzuführung während des Schmelzens ohne Störung ermöglicht und dadurch zur Erhöhung der Temperatur beiträgt. Der doppelarmige, auf das mit dem Oelbehälter B verbundene Rohr g aufschiebbare Träger C, dessen Enden mit den Träger kreuzenden Stäben versehen sind, ist in seinem oberen Theile zur Aufnahme des Erdölbehälters |264| |
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