Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
W. Holdinghausen's Stehlager mit Kugelschalen.Mit Abbildungen auf Tafel 27.Die groſsen Vorzüge der Transmissionen mit nach amerikanischem Systeme frei beweglichen Lagerschalen haben zu einer groſsen Zahl auf diesem Prinzipe beruhender Lagerconstructionen geführt (vgl. W. Lorenz 1881 241 * 16). Auch das vorliegende, an W. Holdinghausen in Siegen (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 22004 vom 24. August 1882) patentirte Stehlager gehört hierher und läſst sich bei diesem auch das Lagermittel heben oder senken, was die Montage bedeutend erleichtert. Wie aus Fig. 10 und 11 Taf. 27 hervorgeht, ist in den unteren Theil des Lagerkörpers eine vierkantige Mutter h eingelegt, in welche eine die Unterschale e tragende schmiedeiserne Pfanne d mit ihrem Zapfen m eingeschraubt ist. Diese Pfanne ist entsprechend dem mittleren Theile der Lagerschalen kugelförmig ausgedreht, und kann je nach der erforderlichen Höhenlage des Lagermittels höher oder tiefer geschraubt werden. Zwischen Lagerdeckel und Lagerfuſs wird dann eine Zwischenlage gebracht, so daſs bei fest angezogenen Deckelschrauben die Lagerschalen e und f genau in ihren Auflageflächen in Pfanne und Deckel anliegen, ohne indeſs in ihrer freien Beweglichkeit gehindert zu sein. Nach richtiger Einstellung des Lagers wird die Pfanne durch die beiden Schrauben k und l festgestellt. |
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