Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
E. de Limon's schmiedeiserne Riemenscheibe.Mit Abbildungen auf Tafel 27.Schmiedeiserne Riemenscheiben empfehlen sich durch ihre Leichtigkeit und Dauerhaftigkeit und sind deshalb vielfach ausgeführt worden.1) Besonders wichtig ist es, die Construction möglichst starr zu machen, um einem schädlichen Erzittern der Scheibe vorzubeugen. Die neueren Ausführungen zeigen daher auch anstatt getrennter Arme volle Armscheiben aus glattem oder gewelltem Bleche. In anderer Weise ist diese Bedingung bei der in Fig. 14 und 15 Taf. 27 abgebildeten Riemenscheibe von E. de Limon in Düsseldorf (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 22068 vom 21. Juni 1882) erfüllt worden. Bei derselben ist ein doppeltes Armsystem vorhanden, gebildet aus U-förmig gebogenen Flach- oder Façoneisen, welche mit den freien Enden in die |408| Diese Riemenscheiben lassen sich auch leicht zweitheilig ausführen, wie auch in der Zeichnung angenommen ist. Wie hieraus zu ersehen, werden alsdann die beiden Kranzhälften durch einfache Ueberblattungen vereinigt und die die Nabe schlieſsenden Schrauben zwischen die Armsysteme verlegt, so daſs der etwa abgefallene Riemen nicht von den Köpfen oder Muttern gefangen werden kann. |
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