Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Verfahren zur Herstellung der Kunsthefe.Nach J. Jäkel und O. v. Michaelis in Nistitz a. O. (D. R. P. Kl. 6 Nr. 22625 vom 25. November 1882) wird zur Herstellung der Maische, in welcher die Hefe gezogen werden soll, zunächst nur etwa die Hälfte des erforderlichen Materials – Malz, Maische oder Schlempe – mit heiſsem Wasser eingebrüht und erst nach einer 10 bis 12stündigen Säuerung dieser Mischung die zweite Hälfte des Materials in Form warmer, süſser Maische hinzugefügt. Das Gemisch wird dann bis zur Abkühlung auf 34 bis 35° durchgerührt, 1½ Stunden fest verschlossen gehalten und schlieſslich in üblicher Weise auf die Gährungstemperatur abgekühlt. |
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