Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Holzkocher mit kupfernem Futter.Die bisher in der Papierfabrikation meistens verwendeten schmiedeisernen Holzkocher werden durch die beim Dämpfen entstehende Ameisensäure sehr stark angegriffen und sind oft in einem Jahre schon völlig zerstört. Nicht viel besser halten sich guſseiserne Kocher, welche zudem zu höchst gefährlichen Explosionen geneigt sind. Kupferne Kocher bewähren sich vorzüglich und werden nur wenig angegriffen; ihrer allgemeineren Einführung steht indeſs der auſserordentlich hohe Preis entgegen. G. Schumann in Zeitz baut daher nach der Papierzeitung, 1883 *S. 1132 jetzt Schmiedeisenkocher, welche mit einem kupfernen Futter versehen sind. Durch eine einfache Vorkehrung ist jede entstehende Undichtigkeit des Kupferfutters sofort zu erkennen. Bei diesen Kochern wird eine 3jährige Dauer verbürgt, während ein Schmiedeisenkocher höchstens 12 bis 15 Monate betriebsfähig bleibt; auſserdem besitzt das Kupferfutter nach erfolgter Abnutzung immer noch seinen Metallwerth. |
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