Titel: G. Storz's Schlauchverbindung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250 (S. 194–195)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/ar250073

G. Storz's Neuerungen an Verschlüssen, Rohr- und Schlauchverbindungen.

Mit Abbildungen auf Tafel 14.

Eine Schlauchkuppelung, welche die Vorzüge der von H. Meyer (vgl. 1883 249 * 485) angegebenen theilt, da auch bei ihr die beiden Kuppelungshälften vollständig congruent sind, ist an G. Storz (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 17637 vom 17. Juli 1881) patentirt worden.

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Jede Kuppelungshälfte (Fig. 2 und 3 Taf. 14) ist mit zwei hakenförmigen Vorsprüngen e versehen, welche bei einer bestimmten gegenseitigen Stellung in entsprechende Aussparungen der anderen Hälfte einpassen. Bei entsprechender Drehung treten dann die Haken der Vorsprünge in die schraubenförmigen Nuthen d ein (vgl. die Abwickelung Fig. 2), so daſs die Kuppelung geschlossen ist und gleichzeitig beide Hälften je nach dem Grade der Verdrehung mehr oder weniger genähert werden, so daſs die eingelegten Leder- oder Gummiringe l auf einander treffen und so die Dichtung bewirkt wird.

In einem Zusatzpatente (* Nr. 21657 vom 30. Juni 1882) verwendet Storz diese Anordnung, welche eigentlich nur ein etwas veränderter Bajonettverschluſs ist, in verschiedenen Ausführungen auch zur Vereinigung starrer Röhren, sowie als Flaschen- und Büchsenverschluſs.

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