Titel: Verfahren zur colorimetrischen Bestimmung des Goldes.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 10 (S. 187–188)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi04_10

Verfahren zur colorimetrischen Bestimmung des Goldes.

Wird nach A. Carnot (Comptes rendus, 1883 Bd. 98 S. 169) in eine Lösung von Goldchlorid Phosphorwasserstoff geleitet, welches man in bekannter Weise |188| aus Phosphorcalcium herstellt, so entsteht eine schöne Rosafärbung, welche man zur colorimetrischen Bestimmung des Goldgehaltes der Lösung verwerthen kann. Zu diesem Zwecke wird die fein gepulverte Mineralprobe mit Königswasser erwärmt, die Lösung mit Wasser verdünnt, von der Gangart abfiltrirt und zur Trockne verdampft, der Rückstand mit Salpetersäure befeuchtet, nochmals verdampft und geglüht. Mit Chlorwasser löst man nun das Gold, während Eisenoxyd zurückbleibt, verdunstet das Chlor und vergleicht nun die durch Phosphorwasserstoff eintretende Färbung mit gleich behandelten Goldlösungen von bekanntem Gehalte.

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