Titel: Ueber Euxanthon.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 12 (S. 188)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi04_12

Ueber Euxanthon.

Nach C. Gräbe (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1883 S. 862) sind die bis jetzt bekannten Abkömmlinge des Diphenylenketonoxydes, C6H4.CO.O.C6H4, weniger intensiv gefärbt als die des Anthrachinons, C6H4.CO.CO.C6H4. Ob das Euxanthon eine der Bioxyverbindungen des Diphenylenketonoxydes ist, bleibt noch festzustellen.

Alle untersuchten Proben von Jaune indien (gereinigtem Farbstoffe) enthielten neben den euxanthinsauren Salzen freies Euxanthon und zwar um so mehr, je weniger rein die Farbe und um so geringer der Preis war. Zur Darstellung von Euxanthon eignet sich daher am besten die geringste Sorte von Jaune indien. In nachfolgender Zusammenstellung bedeuten die Buchstaben die Marken, mit denen die verschiedenen Sorten Jaune indien im Handel bezeichnet werden. Die betreffenden Proben waren von A. Le Franc in Paris bezogen:

Proben A D G
Preis für 1k M. 240 128 40
Freies Euxanthou Proc. 11,5 4,6 29,5
Gesammtmenge des erhaltenen Euxanthons Proc. 38,9 39,0 58,0

Purrée (rohes Jaune indien) enthielt in zwei Fällen kein Euxanthon, in drei anderen 3 bis 3,8 Proc. während die Gesammtausbeute an Euxanthon 31 bis 42 Proc. betrug.

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