Titel: Grahl und Hoehl's Glättsteinhalter.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 3 (S. 186)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi04_3

Grahl und Hoehl's Glättsteinhalter.

Die nachstehend beschriebene Einrichtung eines Glättsteinhalters von Grahl und Hoehl in Dresden (* D. R. P. Kl. 55 Nr. 22914 vom 29. November 1882) bezweckt ein leichtes, bequemes Abheben des Steines von dem zu glättenden Papiere, sei es um Unreinigkeiten entfernen zu können, oder um schadhafte Stellen durchzulassen.

Anstatt wie bei den älteren Glättmaschinen an einer pendelnd geführten Stange befestigt zu sein, ist hier der eigentliche Steinhalter a (Fig. 11 Taf. 12) mit dem Steine b in einer Hülse des Kreuzkopfes f senkrecht verschiebbar, welcher auf den Geradführungen d durch eine Schubstange hin- und herbewegt wird. Die erforderliche Belastung erfährt der Stein durch die auf den Halter drückende Feder h, welche mittels der Ueberwurfmutter g auch während des Ganges angespannt werden kann. Durch letztere tritt ein mit Gewinde versehener Fortsatz des Halters a hindurch, welch letzterer auf diese Weise mittels der Flügelmutter k gehoben oder gesenkt werden kann. Auf diese Weise wird der Druck auf den Glättstein während seiner Bahn constant erhalten und dadurch das Welligwerden des Papieres verhütet.

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