Titel: Die Zinnlagerstätten bei Durango.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 6 (S. 186–187)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi04_6
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Die Zinnlagerstätten bei Durango.

Zinn wurde zwar schon zu Humboldt's Zeit in Mexiko gewonnen; die dortigen Zinnerzlagerstätten werden aber erst jetzt von J. L. Kleinschmidt in der Berg- und Hüttenmännischen Zeitung, 1883 S. 109 näher besprochen. Zinnerze finden sich in der Nähe von Durango an verschiedenen Orten, ein wenige Zoll mächtiger Gang sogar ganz in der Nähe der Stadt, südwestlich von dem Cerro Mercado, vielleicht dem gröſsten Eisensteinvorkommen der Welt. In der Sierra de Catatlan, nordwestlich von Durango, ist ein groſses Gebiet des Quarzporphyrs von zahlreichen, nur 2 bis 5cm mächtigen Zinnerzgängen durchschnitten. Von dieser stammen unzweifelhaft die Zinnseifen, welche sich in fast allen Thälern dieses Hochgebirges finden. Das daraus erhaltene Waschzinn besteht aus Zinnoxyd, enthält aber meist Eisenoxyd, Arsen und Molybdän. Der mächtigste Gang, 1 bis 2m, ist der Diabolo, welcher wesentlich aus arsenigsaurem Zinnoxyde besteht, während das Zinnerz im Gange von San Antonio molybdänsaures Zinnoxyd ist.

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