Titel: Gewinnung reiner Silicate aus der Hochofenschlacke.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 5 (S. 234–235)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi05_5

Gewinnung reiner Silicate aus der Hochofenschlacke.

Nach H. D. Elbers (Techniker, 1883 S. 328) wird fein vertheilte Hochofenschlacke, z.B. Schlackenwolle, bei Rothglut einem Luftstrome ausgesetzt, damit sie ihren Schwefelgehalt als Schwefligsäure entweichen läſst. Die geröstete Masse wird geschlämmt, die gröberen Theile werden gepulvert und nochmals geröstet, oder man läſst sie an der Luft verwittern.

Die so gewonnenen Silicate sollen zur Herstellung von Glasuren für Thonwaaren und Metalle mit Kaolin, Feldspath o. dgl. zusammengeschmolzen werden. |235| Mit Cement oder Kalk gemischt, sollen sie zur Herstellung von Kunstgegenständen, Relieſs u. dgl. verwendet werden.

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