Titel: A. Keim's Verblend- und Isolirplatten für Wandflächen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 4 (S. 282–283)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi06_4

A. Keim's Verblend- und Isolirplatten für Wandflächen.

Textabbildung Bd. 250, S. 282

Zur Bekleidung feucht werdender Wände empfiehlt Adolf Keim in München (* D. R. P. Kl. 80 Nr. 22666 vom 13. September 1882) auf folgendem eigenthümlichem Wege verfertigte Platten. Zwei rechteckige Thonblätter gleicher Gröſse A und B werden auf je einer Seite mit Glasurmasse bestrichen, mit diesen Seiten zusammengelegt, jedoch so, daſs je zwei einen Winkel bildende Kanten gegen gleich liegende Kanten des anderen Blattes um etwas zurückliegen, so daſs Falze gebildet werden; |283| die Blätter werden in dieser gegenseitigen Lage gebrannt und hierbei durch die Glasschicht mit einander verbunden. Das Blatt A ist auf der vom Beschauer abgewendeten Seite mit Nuthen a von schwalbenschwanzförmigem Querschnitte versehen, um an dem Putze der Wand sich halten zu können; die vordere Seite des Blattes B ist gerauht, um dem aufzutragenden Putze Halt zu bieten. Die Fugen der über einander greifenden Falze sollen mit bituminösem Kitte verstrichen werden.

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