Titel: Künstlicher Kork.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 4 (S. 378)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi08_4

Künstlicher Kork.

Nach der Angabe von Grünzweig und Hartmann in Ludwigshafen am Rhein (* D. R. P. Kl. 38 Nr. 23765 vom 6. Februar 1883) wird ein künstlicher Kork, welcher dem natürlichen in vielen Eigenschaften gleich kommen und dazu noch ein geringeres specifisches Gewicht haben soll, hergestellt aus einer Mischung von 6k,3 gepulvertem Korkholze (= 18 Raumtheilen) und kochend heiſsen Kleisters, welcher aus 3k Stärkemehl und 25k kochendem Wasser gemengt ist. Die so gebildete plastische Masse wird sofort in geeignete Formen gedrückt, worauf die erzeugten Gegenstände in Trockenräumen bei etwa 100° getrocknet werden. Das Trocknen erfolgt nur sehr langsam. Um die Gegenstände widerstandsfähiger gegen Nässe zu machen, wird der Masse Leinöl oder Theer in kleinen Mengen zugesetzt.

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