Titel: Kupferphosphat-Grün.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 14 (S. 428)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi09_14

Kupferphosphat-Grün.

Eine grüne Farbe kann, wie Camille Koechlin im Bulletin de Mulhouse, 1883 Märzsitzung des Comité de Chimie angibt, in folgender Weise auf dem Gewebe erzeugt werden. Man bereitet sich eine Auflösung von 3l Wasser, 1l Ammoniak, 400g krystallisirtem Kupferacetat und 800g Natriumphosphat. Sollte die Lösung nicht vollständig sein, so fügt man mehr Ammoniak zu.

Man klotzt mit dem Rouleau oder mit dem Foulard; im letzteren Falle muſs das Bad mit seinem Volumen Wasser verdünnt werden. Man trocknet, lüftet einige Stunden, wäscht und seift bei 60°. Natriumphosphit gibt einen dem durch Phosphat hervorgebrachten ähnelnden Farbenton; unterphosphorigsaures Natrium einen grüneren Ton, ebenso arsenigsaures.

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