Titel: Verbesserte Küpennetze für Färbereizwecke.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 14 (S. 476)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi10_14

Verbesserte Küpennetze für Färbereizwecke.

Wilh. Hausmann in Reichenberg, Böhmen (D. R. P. Kl. 8 Nr. 22676 vom 4. November 1882) schlägt vor, die gewöhnlichen Küpennetze, welche namentlich in den Indigofärbereien Verwendung finden, anstatt aus sehr starkem, weichem, viel Farbstoff absorbirendem Bindfaden aus dünnem, hartem Bindfaden herzustellen und dabei letzteren derart zu präpariren, daſs er an Haltbarkeit gewinnt und Farbanziehungskraft verliert. Hierzu eignet sich am besten ein Gerbprozeſs. Der Bindfaden, am besten aus der zähen Friesländer Faser stark gedreht, wird mit einer Gerbstoffabkochung getränkt, getrocknet und das Tannin durch eine heiſse Leimlösung gefällt. Bei der Verwebung zum Netzstoff wird durchgehends oder von Zeit zu Zeit Perlkopf- (Kreuz- oder Gaze-) Bindung hergestellt, damit sich die einzelnen Fäden aus dem harten dünnen Materiale nicht verschieben. Die einzelnen Löcher (Kästchen) des Gewebes werden etwas kleiner gemacht als bei den bisher gebräuchlichen Küpennetzen.

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