Titel: H. Ehrhardt's Winkeleisen-Richtmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 4 (S. 473)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi10_4

H. Ehrhardt's Winkeleisen-Richtmaschine.

Bekanntlich kann z.B. Draht in der Weise gerade gerichtet werden, daſs man jede Stelle desselben mittels geeigneter Vorrichtungen nach allen Richtungen so weit hin- und herbiegt, daſs die Elasticitätsgrenze bei geraden Strecken eben noch nicht überschritten wird (vgl. * S. 298 d. Bd.). Kommt alsdann eine gekrümmte Stelle in den Apparat hinein, so wird sie in der ihrer Ausbiegung entgegengesetzten Richtung über die Elasticitätsgrenze hinaus durchgebogen, daher nicht vollständig auf ihre alte Form zurückfedern, sondern weniger ausgebogen bezieh. gerade bleiben. Das gleiche Prinzip benutzt H. Ehrhardt in Düsseldorf (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 23182 vom 28. December 1882), um auch Winkeleisen in ähnlicher Weise gerade zu richten. Zu dem Ende läſst er die Winkeleisenschienen nach dem Erkalten durch eine Reihe hinter einander in verschiedener Höhenlage angebrachter Walzen hindurchgehen, welche auſserdem durch Schrauben auch seitlich verstellbar und zur Aufnahme verschiedener Winkeleisengröſsen geeignet sind. Hierdurch soll nicht nur die Rückenrichtung der Schienen gerade gestreckt, sondern auch die windschiefe Verdrehung derselben aufgehoben werden.

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