Titel: Verfahren zum Conserviren bez. Färben von Kunstdenkmälern aus Stein.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 14 (S. 556)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi11_14

Verfahren zum Conserviren bez. Färben von Kunstdenkmälern aus Stein.

Sollen nach A. Keim und F. Thenn in München (D. R. P. Kl. 80 Nr. 24647 vom 11. März 1883) weiſse Steine conservirt werden, ohne die ursprüngliche Farbe zu verändern, so werden sie zuerst mit Kalk- oder Barytwasser oder mit schwefelsaurer Magnesia oder auch mit Kalialaun 2 bis 4mal und abwechselnd je mit heiſsem Kaliwasserglase und zuletzt mit Kieselfluorwasserstoffsäure so oft mittels einer Brause getränkt, bis die Oberfläche nach 24stündigem Austrocknen nicht mehr alkalisch reagirt.

Will man die Steine zugleich färben, so wendet man Metallsulfate an, deren Base mit Kaliwasserglas und deren Schwefelsäure mit Barytwasser fixirt wird, worauf das frei gewordene Kali wieder durch Kieselfluorwasserstoffsäure gebunden wird.

Hierauf werden die Gegenstände mit einer Lösung von Paraffin in Benzin oder Erdöl getränkt.

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