Titel: Vorrichtung an selbstthätigen Stiften- und Nieten-Maschinen zur Fabrikation von Schloſsdornen u. dgl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 2 (S. 549)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi11_2

Vorrichtung an selbstthätigen Stiften- und Nieten-Maschinen zur Fabrikation von Schloſsdornen u. dgl.

Um Schloſsdorne, d.h. Drahtdorne mit angeschnittenen Zapfen, auf der gewöhnlichen selbstthätigen Stiftenmaschine herzustellen, wird nach einem Vorschlage von Opterbeck und Ziegler in Barmen (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 23495 vom 2. December 1882) an Stelle des Hammers ein Hohlfräser angewendet. Derselbe wird von einem Deckenvorgelege in Umdrehung versetzt, erhält auſserdem aber mittels einer unrunden Scheibe eine Bewegung gegen die Schneidbacken hin, während eine Feder den Rückschub besorgt. Dieser Fräser wird gegen den abgeschnittenen Dorn, welcher noch in den Schneidbacken festgehalten wird, durch jene Scheibe vorgedrückt und schneidet einen Zapfen an denselben an. ist dies geschehen und der Fräser durch die Feder zurückgeführt, so öffnen sich die Schneidbacken und lassen den fertigen Dorn fallen.

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