Titel: Telephoniren auf groſse Fernen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 7 (S. 552)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi11_7

Telephoniren auf groſse Fernen.

Bei dem Sprechen auf einer der Postal Telegraph Company gehörigen 1600km langen Leitung zwischen New-York und Chicago ist das Hopkins'sche Telephon in kurzem Schlüsse durch die primäre Bewickelung eines Inductors benutzt worden, dessen secundäre Rolle zwischen Leitung und Erde eingeschaltet war. In diesem Batterie-Telephon, welches von dem in D. p. J. 1883 248 201 beschriebenen abweicht, trägt die hinter dem trichterförmigen, gebogenen Mundstücke liegende horizontale Platte an der Unterseite eine Kohlenscheibe, gegen welche sich eine zweite am oberen Ende eines Drahtes befestigte legt; der Draht geht durch einen hölzernen Schwimmer hindurch und taucht wie dieser mit seinem unteren Ende in Quecksilber in einem eisernen Gelaſse ein. Der eine Pol der Batterie ist an das Gefäſs, der andere an die schwingende Platte geführt. Der Widerstand der benutzten Leitung wird zu 1,18 Ohm für 1km angegeben, die Entfernung der Tragsäulen zu 400m. (Nach dem Génie civil, 1883 Bd. 3 * S. 513.)

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