Titel: Ueber die Anwendung künstlicher Düngemittel beim Zuckerrübenbau.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1883, Band 250/Miszelle 9 (S. 553–554)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj250/mi250mi11_9

Ueber die Anwendung künstlicher Düngemittel beim Zuckerrübenbau.

Nach Versuchen von O. P. Dehérain (Journal des Fabricants de sucre, 1883 Nr. 25) wirkt schwefelsaures Ammonium sehr schädlich auf das Gedeihen der Rüben, wenn der Boden nicht hinreichende Mengen organische Stoffe enthält. Ammoniumsulfat vermindert den Ertrag, durch Düngung mit Chilisalpeter wird der Zuckergehalt verringert, 1ha lieferte z.B. ohne Düngung 46600k Rüben mit 16,24 Proc. Zucker, nach 1200k Chilisalpeter 57400k mit 9,97 Proc. Zucker, nach 1200k Ammoniumsulfat 37200k Rüben mit 13,38 Proc. Zucker.

Wie Holdefleiß im Landwirth, 1883 Nr. 27 auf Grund von Versuchen berichtet, |554| ist eine mäſsige Stallmistdüngung für Zuckerrüben in der Regel zu empfehlen und vortheilhaft durch Chilisalpeter zu unterstützen. Eine zu reichliche Stickstoffdüngung verschlechtert aber die Rüben. Bei Ausschluſs von Stalldünger empfiehlt sich gleichzeitige Gabe von Superphosphat und Chilisalpeter.

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