Titel: F. Guilleaume's Seilklemme.
Autor: Guilleaume, F. C.
Fundstelle: 1884, Band 251 (S. 439–440)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/ar251169

Seilklemme von F. K Guilleaume in Köln a. Rh.

Mit Abbildungen auf Tafel 32.

Die von Felten und Guilleaume in Köln zur Ausführung gebrachte Seilklemme (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 25442 vom 28. Juli 1883) besteht im Wesentlichen aus einem Gehäuse A (Fig. 19 und 20 Taf. 32) mit der Seilrinne w und einer in diesem Gehäuse gelagerten drehbaren Scheibe B mit zu ersterer passend ausgearbeiteter Seilrinne, zwischen welchen beiden Rinnen das von der Kabelwinde in der Richtung der Pfeile durchgehende Seil geleitet ist.

Das Neue an dieser Seilklemme ist die Gestaltung der Seilrinnen des Gehäuses bezieh. des festen Backens w und der drehbaren Scheibe B in Form der archimedischen Spirale, welche Gestaltung ermöglicht, daſs das Seil in jedem Augenblicke festgehalten und ebenso rasch und leicht wieder gelockert werden kann. (Vgl. Kesseler und Protz's Tauklemmer mittels Keil, 1878 230 * 397.)

Die in dem Gehäuse A drehbar gelagerte Scheibe B ist mit Taschen oder Vertiefungen h versehen, in welche eine Speiche H eingesteckt wird, um mittels derselben die Scheibe B nach der einen oder anderen |440| Seite zu drehen und dadurch die Klemme zu öffnen oder zu schlieſsen, wodurch das Seil frei gelassen oder festgepreſst wird. Die Scheibe B kann auch mittels anderer Vorrichtungen (z.B. mittels Handrad, Zahnräder, Schneckengetriebe, Klinkhebel o. dgl.) bewegt werden. Die Seilklemme kann senkrecht oder wagerecht oder in jeder geneigten Stellung angeordnet werden.

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