Titel: Fadenballon-Verhinderer bei Ringspinnmaschinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 3 (S. 45)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi01_3

Fadenballon-Verhinderer bei Ringspinnmaschinen.

Bei der Ringspindel von Bourcart ist ein mit der Ringbank verbundener Fadenleiter (vgl. 1881 242 * 112) angebracht, welcher den sich bei der Bewegung der Ringbank ändernden Fadenballon in immer gleicher Weise bestimmt. Dieser Fadenleiter ist ein besonderes über der Spindelspitze stehendes Führungsauge für den Faden. Zu demselben Zwecke oder vielmehr um einer zu groſsen Ausbauchung des Fadenballon vorzubeugen, umgeben Young und Furniss in Marple (Englisches Patent nach dem Teatile Manufacturer, 1883 S. 389) die Spindel etwas oberhalb des Läuferringes mit einem an der Ringbank befestigten Ringe vom Durchmesser des ersteren. Dieser Ring ist offen und sind beide Enden über einander gelegt; das Einbringen des Fadens ist also leicht möglich und das Abnehmen der Kötzer nicht behindert. Die Vortheile dieses Fadenballonverhinderers liegen in der Möglichkeit gröſserer Spindelgeschwindigkeit (7200 Umgänge) und dadurch erhöhter Prodaction, sowie in der Benutzung leichterer Läufer Nr. 3/0 statt Nr. 1). Die Leistung beläuft sich auf 43 bis zu 50 Gebinde von Nr. 21 für 60 Stunden, d. i. gegen die Flügelspindel beinahe eine Verdoppelung.

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