Titel: G. F. Senter's Zapfenlager für Spindeln u. dgl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 4 (S. 45)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi01_4

G. F. Senter's Zapfenlager für Spindeln u. dgl.

Zur Herstellung nicht metallischer Lagerschalen ist von G. F. Senter in New-York (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 23543 vom 13. Oktober 1882) das nachstehende Verfahren angegeben worden: Es wird ein inniges Gemenge aus 1 Th. gestampftem Talke oder Glimmerschiefer, 1 Th. höchst fein gemahlenem Graphite und 2 Th. irgend eines kurzen Faserstoffes vegetabilischen, thierischen oder mineralischen Ursprunges mit so viel Wasserglas zusammengemischt, daſs ein steifer Brei entsteht. Dieser wird noch bildsam in die betreffenden Lagerhülsen hineingepreſst, wo er alsbald erhärtet und ein dauerhaftes Lager ergeben soll. Entweder wird hierbei ein dem betreffenden Zapfen oder Wellenhalse entsprechender Kern in die Hülse eingelegt, oder die Höhlung nachträglich aus der vollen Masse ausgebohrt.

Einer Schmierung sollen derartige Lager nicht bedürfen, da durch den hohen Graphitgehalt die Reibung ganz unbeträchtlich ausfällt. Doch wird vorgeschlagen, bei schnell laufenden Zapfen in der Innenfläche des Lagers Nuthen auszusparen, durch welche behufs wirksamer Kühlung Luft kreisen soll.

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