Titel: Ueber die Nachweisbarkeit von Kohlenoxyd.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 11 (S. 95)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi02_11

Ueber die Nachweisbarkeit von Kohlenoxyd.

G. Hüfner und R. Külz (Journal für praktische Chemie, 1883 Bd. 28 * S. 256) haben spectralanalytisch die Hämoglobinmengen bestimmt, welche beim Schütteln verdünnter Lösungen reiner Krystalle aus Hundeblut mit atmosphärischer Luft von wechselndem Kohlenoxydgehalte an dieses Gas gebunden werden:

Gehalt der Luft an Hämoglobin an
Kohlenoxyd gebunden
Kohlenoxyd Sauerstoff
1,65 20,61 100,0 Proc.
1,32 20,68 90,3
0,99 20,75 84,9
0,66 20,82 75,6
0,49 20,86 66,2
0,33 20,89 64,3
0,25 20,91 60,4
0,11 20,93 50,6
0,041 20,95 38,9

Selbst bei einem Gehalte von 0,04 Proc. der atmosphärischen Luft an Kohlenoxyd sind also noch 39 Procent der Gesammtmenge des vorhandenen Hämoglobins in Oxydhämoglobin übergeführt, so daſs sich auf diese Weise noch geringere Mengen dieses schädlichen Gases werden nachweisen lassen. (Vgl. F. Fischer 1880 235 439.)

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