Titel: Verfahren, flüssige Mineralsäuren durch Kieselguhr in trockene Form zu bringen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 13 (S. 96)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi02_13

Verfahren, flüssige Mineralsäuren durch Kieselguhr in trockene Form zu bringen.

Um Säuren leichter versandfähig zu machen, mischen Vorster und Grüneberg in Kalk (D. R. P. Kl. 12 Nr. 24748 vom 3. Juni 1883) dieselben mit Kieselguhr oder Asbest zu einer festen Masse, welche in Fässern verpackt, leicht verschickt werden kann. Eine Mischung von 4 Th. Säure und 1 Th. Kieselguhr gibt so eine teigförmige Masse, welche für gewisse Zwecke – z.B. Schwefelsäure für Erdölraffinerie und Darstellung von Kohlensäuren für Mineralwasser – direkt verwendet werden kann, ohne daſs es nöthig wäre, die Säuren von der Kieselguhr zu trennen.

Für andere Zwecke läſst sich der beschriebene Säureteig leicht auslaugen und, wenn diese Auslaugung systematisch geschieht, daraus eine Säure von genügender Concentration gewinnen, während die verbleibende Kieselguhr nach dem Trocknen wieder für gleiche oder andere Zwecke, z.B. Dynamit, Dampfrohrumhüllungen, Gasreinigung u. dgl., verwendet werden kann.

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