Titel: Fadenbrecher an C. Martin's continuirlicher Streichgarnspinnmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 4 (S. 92–93)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi02_4

Fadenbrecher an C. Martin's continuirlicher Streichgarnspinnmaschine.

Bei der continuirlichen Streichgarnspinnmaschine von C. Martin in Verviers (vgl. 1881 242 * 29) ist jeder zwischen zwei Cylinderpaaren in Verstreckung befindliche und von einem Röhrchen Drehung bekommende Faden durch einen Fühler beschwert (vgl. Spannungsregulator 1873 208 * 414). Wenn der Vorgespinnstfaden zu stark wird, so ist er widerstandsfähiger, drückt dadurch den |93| Fühler nieder und kommt zwischen rauhe oder klemmende Flächen, welche die Vertheilung der Drehung etwas aufheben, wodurch der Faden offener bleibt und der Verzug sich besser äuſsern kann. Diese Regulirung ist jedoch nur innerhalb gewisser Grenzen wirksam und eine besonders starke Stelle im Vorgespinnste wird sich dann auch im fertigen Faden noch zeigen. Um solche Stellen nicht auftreten zu lassen, wird durch den Fadenbrecher von Blin und Block in Elboeuf (* D. R. P. Kl. 76 Nr. 23338 vom 10. Februar 1883) dann der Faden zerrissen. Etwas unter den klemmenden Flächen dreht sich eine Scheibe mit einem Häkchen, in dessen Bereich der Faden kommt, wenn er durch seine gröſsere Stärke den Fühler zu tief niederdrückt.

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