Titel: Huber's Einschaltung elektrischer Glühlichtlampen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 6 (S. 94)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi02_6

Huber's Einschaltung elektrischer Glühlichtlampen.

J. L. Huber in Hamburg ermöglicht das bequeme Ein- und Ausschalten von Glühlichtlampen dadurch, daſs er die den Kohlenbügel tragenden Drähte nicht unten, sondern seitlich aus Vorsprüngen des Fuſses der Glasglocke herausführt und in einen Knopf, eine Schleife oder eine Fläche, welche einen sicheren Contact ermöglicht, enden läſst. Die Glocke selbst wird von unten so in ihren Halter eingeführt, daſs die erwähnten Vorsprünge durch Aussparungen im Halter eintreten und sich dann beim Drehen um 90° auf einen Rand an demselben auflegen, wodurch die Enden der vom Kohlenbügel kommenden Drähte mit Contactfedern in Berührung treten, an welchen die Zuleitungsdrähte enden. Die eine Contactfeder besteht aus 2 Theilen, deren leitende Verbindung durch ein Metallplättchen auf dem Wirbel eines im Halter angebrachten Hahnes aus isolirendem Materiale hergestellt wird, so lange die Lampe brennen soll. Eine Spiralfeder drückt einen in die untere Seite des Hahngehäuses eingelassenen Stöpsel auf den Fuſs der Glocke herab und hält sie so auf dem schon erwähnten Rande des Halters fest.

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