Titel: Verfahren zur Herstellung eines Antisepticums.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 12 (S. 143–144)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi03_12

Verfahren zur Herstellung eines Antisepticums.

Zur Herstellung eines antiseptischen Mittels, Antibacterid genannt, erwärmt man nach C. Aschmann in Louvain, Belgien (D. R. P. Kl. 53 Nr. 24366 vom 16. Juli 1881) 338 Th. Borax mit 198 Th. Glycosid und etwas Wasser. Nach dem Schmelzen setzt man 124 Th. Borsäure hinzu, indem man bis zur vollständigen Auflösung umrührt. Man setzt dann das Eindampfen bei gelinder Wärme fort, bis eine entnommene Probe beim Aufgieſsen auf eine Platte fest wird.

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Das erhaltene Präparat ist weich und durchscheinend; ist es zu sehr erhitzt worden, so sieht es gelblich aus. Dasselbe soll zur Conservirung gekochter und ungekochter Nährstoffe, von Getränken, von Fleisch in jeder Form, von Producten des Pflanzenreiches, welche der Gährung unterworfen sind, als Tabak, Syrup, Früchte u. dgl., auch von thierischen Producten, wie Milch, Sahne, Butter u.a., von pharmaceutischen Präparaten und Naturalien dienen. Die Zusammensetzung soll der Formel C6H12O6Na2B4O7(H3BO3)3 entsprechen.

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