Titel: F. E. Canda's Anwendung verschiedener Amalgame zu Lagerschalen, Spurlagern u. dgl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 3 (S. 238–239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi05_3

F. E. Canda's Anwendung verschiedener Amalgame zu Lagerschalen, Spurlagern u. dgl.

Um die Zapfenreibung möglichst herabzuziehen, schlägt Ferd. Eugen Canda in New-York (D. R. P. Kl. 47 Nr. 23217 vom 15. November 1882) vor, Lager-schalen, Spurplatten u. dgl. aus Amalgamen verschiedener Metalle, z.B. Bronze, Kupfer, Zinn, Blei, Antimon u. dgl., anzuwenden, welche auf folgende Weise hergestellt werden sollen: Die Metalle sollen für sich oder schon legirt auf geeigneten Mühlen zu Pulver zerrieben werden (welche der bekannten oder neuen Mahlvorrichtungen zum Pulvern von Bronze, Kupfer u. dgl. benutzt werden kann, wird nicht angegeben). Hierauf wird dem Metallpulver, welches je nach Befinden auch noch mit Graphit vermischt werden kann, die gleiche |239| Menge Quecksilber zugesetzt und die Amalgambildung in Mischgefäſsen, nach Befinden unter Zuhilfenahme von Wärme, vorgenommen. Durch Pressung in geeigneten Formen wird alsdann das überflüssige Quecksilber entfernt und das Amalgam gleichzeitig in die gewünschte Gestalt gebracht.

Wenn es auch keinem Zweifel unterliegt, daſs einige der bekannten Quecksilberlegirungen, zu Lagerschalen verwendet, äuſserst geringe Reibungscoefficienten ergeben würden, so ist eine Anwendung derselben doch wohl nur in ganz vereinzelten Fallen möglich.

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