Titel: Cance's Bogenlampe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 5 (S. 286)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi06_5

Cance's Bogenlampe.

Bei der Bogenlampe von A. Cance, mittels welcher die Société Anonyme de Construction Mécanique et d'Appareils Électriques (Système Cance) in Paris während der Wiener Elektrischen Ausstellung den Pavillon der französischen Telegraphen-Verwaltung und die denselben umgebende Galerie beleuchtet hatte, wird die Entfernung der beiden Kohlen durch eine Schraube ohne Ende regulirt. Der Strom durchläuft die Kohlen träger und zwei Solenoide und hebt durch seine Wirkung die Kerne in den Solenoiden so hoch, daſs durch sie eine Sperrung in das die Schraube in Umdrehung versetzende Schraubenrad eingelegt wird. Wenn aber durch das Abbrennen der Kohlen der Widerstand zu groſs wird, so senken sich die Kerne, lassen das Schraubenrad frei und dieses nähert mittels der Schraube die Kohlen einander. Dieser Regulirungsmechanismus liegt gewöhnlich oberhalb der Kohlen, kann aber auch unter denselben angebracht werden. Die Cance-Lampen wurden von Gramme-Maschinen gespeist und waren parallel geschaltet. Die Potentialdifferenz am Umschalter beträgt 75 bis 80 Volt, die an den Klemmen der Lampe 43 bis 44 Volt; der Widerstand der Leitung einschlieſslich Rheostat kalt 3,25, warm 3,70 Ohm; die Stromstärke in jedem Stromzweige 6,5 bis 7,5 Ampere; die Lichtstärke 40 bis 45 Carcel.

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